1001 km – Voll am Limit

Obwohl aus 1001 km fast 1200 km geworden sind und die ganze Tour dadurch etwas knackiger wurde, war dies wohl eine der besten Touren die ich je gemacht habe.

Trio

Waypoints: Passau, Pocking, Braunau, Laufen, Schneizlreuth, Bruck an der Glocknerstraße, Großglockner, Gailbergsattel, Kötschach, Naßfeld, Chiusaforte, Gemona del Friuli, Udine, Palmanova, Grado, Monfalcone, Nova Goriza, Tolmin, Bovec, Virsic-Straße, Soca, Wurzenpass, Ossiacher, Reichenau, Nockalmstraße, Katschberg, Tweng, Tauernpass, Werfen, Ebenau, Straßwalchen, Braunau, Passau

Am ersten Tag gings  gleich voll zur Sache und wir donnerten ca. 460 km gen Süden bis nach Portis (I). Nördlich des Glockners wars noch recht frisch was sich im Süden dessen schnell änderte und wir die Inlays aus den Motorradklamotten rausnehmen mussten.

Nordrampe Glockner

Der Glockner an sich wird mich wohl nie wieder sehen, er ist zwar toll zum fahren auch landschaftlich ist er nicht schlecht aber für 18€ pro Mopped ganz schön happig, und dann muss ich noch selber fahren 😯 . Wir fahren weiter über den Gailbergsattel gen Naßfeld. Ich hab die Tafel mit dem Hinweiß auf Sperrung nicht gesehen, die anderen beiden aber munter hinterher und halten letztlich oben ander Grenze Österreich/Italien. Nach kurzer Pause und einhohlen der Bestätigung der Sperre bei zwei anderen Bikern (anscheinend aus der Gegend) wollten wir schon wieder umdrehen alss uns eine ganze Kolone BMW’ler aus Richtung Italien entgegen kommen, also doch befahrbar! Alo weiter, dem Süden entgegen. Auf der folgenden Suche nach einer Unterkunft werden wir Richtung Gemona geschickt und landen letztlich in einem kleinen Hotel mit heimatlichem Hackelberger Bier. Nach einer tollen Pizza und einem lustigen Monolog mit einem steirischen Fernfahrer fahren wir am nächsten Morgen weiter Richtung Mare da wir ohnehin nicht mehr gaz so Richtig drann sind und es kaum noch 40 km nach Udine sind. Bei 30°C kommen wir in Grado an und ärgern uns über den eingezäunten Strand. So fahren wir nach Monfalcone und versuchen es dort nochmal, mit Glück, leider ist das Wasser dermaßen dreckig dass wir nur etwas drin herumwatscheln und wieder verschwinden. Bei Gorza überqueren wir die Grenze nach Slowenien und pendeln uns wieder Richtung Norden ein. Auf der Straße nach Bovec wuseln wir entlang des Soca durch dicht bewachsene Wälder. Auf den meisst gut einsehbaren kurvigen Straßen kommen trotz des Verkehrs gut voran und schwenken dann auf den Vršič-Pass ein.

Virsic-Pass

Vom Süden Her lässt sich dieser gur befahren, die Nordrampe des Passes stellt sich als doch recht anspruchsvoll heraus, sehr spitze Kehren mit Kopfsteinpflaster und dazu teilweise recht abschüssig, na gut dass es da mal trocken war. Am Ende des Passes angekommen schnupfen wir noch den Wurzenpass und lassen uns am Ossiacher See nieder. Beim Zeltaufbau leisten wir noch ein wenig Motorrad-Nachwuchsförderung an einem kleinen Steirer der sichtlich von uns begeistert ist. Am nächsten Morgen kommen wir spät weg und beschließen möglichst direkt Richtung Heimat zu steuern, schlagen aber dann doch wieder einen Hacken über eine österreichische Abzockerstrecke, die Nockalmstraße (7€). Östlich von Salzburg halten wir noch kurz und fahren dann bis Braunau durch wo wir uns beim etwas verspäteten Mittagessen nicht entscheiden können ob die Bedienung Männlein oder Weiblein ist. Wir tippen wegen der fehlenden Oberweite und des leichten Bartansatzes auf Männlein und fahren dann noch gemütlich eine gute Stunde nach Haus.

Vogel aufm Helm

Hier gehts zu den Bildern…

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